Merck und fischerAppelt schaffen digitales Ökosystem für Menschen mit Multipler Sklerose

01.08.2017

Mit relevantem, digitalem Content Maßstäbe in der MS-Patientenkommunikation setzen

Noch bis vor kurzem sahen Pharmaunternehmen einfach nur zu, wenn Unternehmen aus anderen Branchen in den sozialen Medien Erfolge feierten. Aufgrund von speziellen gesetzlichen Regularien, die nur für die Gesundheitskommunikation gelten, scheuten sie den direkten Dialog in Echtzeit. Doch immer mehr Player der Gesundheitsbranche spielen ihre Informationen im Netz. Nicht nur Ärztenetzwerke wie coliquio und Gesundheitsportale wie DocCheck werden dabei regelmäßig mit Content befüllt. Auch die von Verbrauchern und damit Patienten am häufigsten verwendeten Plattformen wie Facebook werden von Pharmaunternehmen immer häufiger genutzt.

Merck ist ein Unternehmen, das seit kurzem seine Themen und Inhalte für MS-Patienten gleich über mehrere digitale Kanäle (Facebook, Website, Newsletter, Onmeda, Expertenforum) kommuniziert und dabei gezielt in die Interaktion mit verschiedenen Zielgruppen tritt. Unterstützt wird das Wissenschafts- und Technologieunternehmen dabei von fischerAppelt, health. Das Healthcare Team vernetzt innerhalb der Kampagne „Leben mit MS“ Inhalte rund um das Leben mit Multipler Sklerose geschickt über die einzelnen Kanäle hinweg und tritt dabei erfolgreich in den direkten und offenen Dialog mit den Zielgruppen.

Merck und fischerAppelt schaffen als Team ein digitales Ökosystem für Patienten, Angehörige sowie Interessierte. Ziel ist es, Betroffenen den Weg in ein freieres und selbstbestimmteres „Leben mit MS“ aufzuzeigen. Dafür werden lebensnahe Themen, inspirierende Geschichten und Tipps rund um die Erkrankung in den Mittelpunkt der Kommunikation gerückt. Als Inspiration für die Inhalte dienen die Patienten selbst. In Rahmen von aktivierenden Maßnahmen wie Umfragen oder der Teilnahme an Filmdrehs mit eigner Story werden sie in die Content-Konzeption und -Erstellung direkt mit einbezogen.

Der Erfolg gibt Merck recht, den Schritt ins Netz und Social Web gewagt zu haben: Bereits nach einem halben Jahr folgen über 8.000 von rund 26.000 Mitgliedern der MS-Community auf Facebook – darunter vor allem Betroffene – dem „Leben mit MS“-Kanal. Auch die hohe Interaktionsrate und der intensive Austausch zwischen den Patienten und dem Merck/fischerAppelt-Team sprechen für eine erfolgreiche Content- und Kanal-Strategie, die sich zudem für das Pharmaunternehmen lohnt. Denn Merck kennt die Bedürfnisse seiner Zielgruppen jetzt noch besser und kann so die Inhalte kontinuierlich optimieren und zielgerichteter verbreiten.

Anhand der „Leben mit MS“-Kampagne zeigt sich: Die Vorbehalte und Ängste gegenüber digitaler Patientenkommunikation sind unbegründet. Mit einer guten und vernetzten Content- und Kanalstrategie sowie einem professionellen Community- und Prozessmanagement müssen Pharmaunternehmen den Schritt in die digitale Welt und den Social Media Bereich nicht scheuen. Das Beispiel von Merck hat bewiesen, dass für Pharmaunternehmen daher künftig auch mehr denn je die Devise „Mitmachen statt nur Zuschauen“ lauten sollte.

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